Montag, 20. Juli 2009

Dingen Dongen - du hast eine SMS bekommen!

Heute sind uns mehrere Dinge an Oslo aufgefallen.

Punkt 1: Es gibt in Oslo (vielleicht in ganz Norwegen, Zahl wird demnächst statistische Erhebungen in Trondheim anstellen, damit diese Studie auch akkurat und representativ ist) nur EINEN einzigen Klingelton. Wirklich jeder hat ihn. Und er ist nicht mal gut oder ausgefallen. Es ist ein einziges nerviges Klingeln, das wir beim ersten Hören noch für ziemlich bescheiden hielten, da diesem Ton (Gott sei Dank) sämtliche Ghettoblasterqualitäten der ach so coolen Handy-Gangster-Kiddies fehlten... doch egal an welcher Ecke, man hört nur diesen Ton... Es ist furchtbar.
Ich stelle hiermit die Theorie auf, dass es sich bei dem Träger des Übels um ein Handy von Sony Erikson handeln muss... Die schmeißen sie den Leuten hier vielleicht hinterher...

Punkt 2: Das City-Bike. Ein Service, der wie ich herausgegoogelt habe, auch in Trondheim, Drammen und Bergen nutzbar ist und sich simpel wie brilliant darstellt. Überall in Oslo gibt es Fahrradständer mit diversen Fahrrädern dran. Ist man im Besitz einer Dauerkarte (die ein Jahr lang gültig ist und nur unglaubliche 6 Euro ungefähr kostet), kann man die vorne an einem Lesegerät einscannen und es löst sich ein Fahrrad, mit dem man dann durch die Gegend radeln kann und das an der nächsten oder übernächsten oder überübernächsten Andockstation wieder angeschlossen werden möchte. In Trondheim (und da wird Zahl, die gerade auf ihrer 7 stündigen Zugfahrt durch Norwegen schaukelt sich freuen) ist dieser Service kostenlos! Man schmeisst nur ein Münzchen als Pfand ein, das man dann an irgend einer Andockstation wieder ausgespuckt bekommt.
Oslo hat bisher zwar nicht so sehr den Eindruck einer Radfahrerstadt auf mich gemacht, aber ich bin von diesem System begeistert! Hier haben die Leute (oder besser gesagt die Studenten) es also gar nicht nötig sich die fahrbaren Untersätze gegenseitig unter dem Hintern wegzuklauen!

Ja, das waren jetzt auch schon unsere Hauptbeobachtungen, die wir heute mitteilen können. Wie gesagt, Zahl ist auf dem Weg nach Trondheim. Unsere Wege haben sich getrennt. Deswegen gibt es ab demnächst keine sich ergänzenden Tageseindrücke mehr, sondern zwei ganz verschiedene Blicke auf zwei ganz verschiedene Städte.
Ein bißchen traurig macht mich das schon, denn immerhin bin ich frisch in das Cafe Mono verliebt, mit seinem Restaurantteil, dem lauschigen Innenhof und der gemütlichen Bar, in der man Konzerte sehen kann und so schnell findet sich da bestimmt niemand, der mit mir da jeden(!) Abend hingehen möchte. (Heute waren wir dort im vorderen Teil, der einem Diner gleicht und ich war auch da auf dem Klo. Dort herrscht Unisex. Sehr modern, wenn auch verwirrend... Wen man da so alles treffen kann...) Naja, ich schleife da einfach jeden hin, der mich besuchen kommt!






Ich bin gespannt, was Zahl von Trondheim zu berichten hat.

Vintersju.

4 Kommentare:

  1. unisexklos... erinnerungen... ah, weg!

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  2. und sowieso: wie, du willst mit den leuten ins mono, die dich besuchen kommen? ich mein, das ist gut, sollst du auch.
    ABER
    du gehst da doch auch mit den leuten hin, die du vor ort kennen lernst...! =) oder?

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  3. Fragt sich nur, ob die auch Lust haben, da so oft hinzugehen, wie ich das gerne möchte!
    (Was meinst du wie ich in Erinnerung an deine Erlebnisse geschluckt habe, als ich das entdeckt habe... AIAIAI!)

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  4. Ich würd gern jeden tag dahin. ich brauche einen zeitumkehrer wie in harry potter!

    Zahl

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