So… erschreckender Weise ist jetzt auch schon über ein halbes Jahr vergangen, seit ich mich mal hingesetzt habe, um hier was in die Tasten zu hauen. Prinzipiell sollte das als gleiches Zeichen wie für elterlichen Kontakt gesehen werden: Wenn sie sich nicht meldet, wird es ihr schon gut gehen.
Das tut es. Und sie war sehr beschäftigt. Womit bloß? Das lässt sich leicht beantworten. Eine Woche nach dem letzten Eintrag hier ging es erstmal nach Hause – für Weihnachten und die aller größte und beste Woche jedes Jahr. Ich spreche selbstverständlich von der Zeit zwischen Weihnachten und Silvester, wenn ich mich mit meinen liebsten Menschen, die nicht blutsverwandt sind, in eine kleine aber feine Ferienwohnung verkrieche um für ein paar Tage der Welt zu entkommen. In diesem Jahr ist sogar Paul gekommen! Das war eine super Überraschung! Thematisch haben wir uns sehr schick gemacht (auf Wunsch eines gewissen Herren) und uns den 20er Jahren gewidmet. Da ich nicht genau weiß, wie die anderen das mit ihrer Privatsphäre und dem Internet so haben, nehme ich mal lieber Rücksicht und enthalte die großartigen Bilder vor.
Nachdem es dann im Januar zurück in die nordischen Lande ging, habe ich ein Praktikum beim Goethe-Institut gemacht. Das hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, mich einiges an Nerven gekostet, weil ich oft über meinen ziemlich großen Schatten springen musste und mich mit einigen ziemlich coolen Leuten vertraut gemacht – allen voran meinen Abendpförtnerkollegen. Denn neben meinem regulären Praktikumsalltag war ich auch (tatsächlich bis heute) Abendpförtner am Institut um ein bisschen Geld nebenbei zu verdienen. Einen Sprachkurs habe ich auch gegeben. Für Anfänger. Das war spannend. Für die genau so sehr wie für mich, würde ich sagen.
Mein Büro war größer als mein Wohnheimzimmer.
Und meine Praktikumszeit war dementsprechend mit Unterrichtsvor- und Nachbereitung, Märchenwaldausstellung und allen anderen möglichen kleinen Aufgaben vollgestopft.
Ich fand das da tatsächlich so gut, dass ich mich auch auf eine Stelle bewerben werde. Die kriegen wäre der Gipfel des Fantastischen. Ein richtig echter JOB! Aber erstmal abwarten und nichts überstürzen.
Während des Praktikums hat meine Masterarbeit dann auch im Tiefschlaf gelegen. Da hatte ich nach nem vollen Arbeitstag einfach keine Energie mehr für. Dafür nimmt die jetzt wieder gefühlte 30 Stunden jedes Tages ein.
Dafür bekam ich im Januar an einem Wochenende Besuch von Torger, einem Freund aus der Kaizer-Familie. Der ist nämlich mit mir in die Oper gegangen, um sich anzuschauen, wie das letzte Album von den Kaizern mit Symphonieorchester zusammen klingt. Und obwohl wir in der Oper merkwürdige Stehplätze bzw. Barhocker hatten, haben wir ziemlich gut gesehen und wurden akustisch sowieso komplett von den Socken gehauen. Dass wir uns danach dann noch mit weiteren Bekannten der Kaizer-Familie zusammengetan haben und auf der After-Party der Band waren, ist die Kirsche auf einem ziemlich fetten Sahnehäubchen gewesen.
So sieht das in der Oper aus.
Ebenfalls während meines Praktikums – im Februar nämlich – habe ich Besuch gehabt von Marlene! Juhu! Das war schön! Was haben wir gemacht? Natürlich waren wir auch dieses Jahr wieder beim by:Larm, diesem wunderbaren Festival, das sich auf die verschiedenen Klubs in Oslos Innenstadt verteilt und bei dem man von Mittwoch bis Samstag so viel Musik wie nur möglich aufsaugen kann. Das war in Verbindung mit dem Praktikum eine ziemlich erschöpfende Nummer, aber wir haben unser Bestes gegeben, nicht schlapp zu machen. Unsere absoluten Favouriten in diesem Jahr waren Efterklang, die live einfach großartig sind (Und inzwischen auch auf Platte, wenn man unabhängigen Meinungen glaubt) und Stig. Der gute Stig ist ein finnischer Country-Rapper, der einfach mal enormen Unterhaltungsfaktor hat, weswegen ich nicht umhin kommen werde, ein Musikvideo von ihm einzubinden.
Ein paar by:Larm Bilderchen!
Neben dem by:Larm und einigen netten Unternehmungen mit Eirini und Quique, haben wir auch einen kleinen Ausflug nach Drammen, eine Stadt, die circa ne ¾ Stunde mit dem Zug von Oslo entfernt ist, gemacht. Denn… wie sollte es anders sein? Da stand ein Konzert von Kaizers Orchestra an. Mal ganz davon abgesehen, dass es dunkel war, hat Drammen einen sehr schönen Eindruck gemacht. Lauschiges kleines Örtchen.
Und das Kaizers Konzert war fantastisch. Das einzige Problem, das wir hatten, war, dass es so unglaublich spät angefangen hat und der letzte Zug nach Oslo um Mitternacht fuhr. Und als die Band um 23:45 Uhr nach Zugaben die Bühne verließ, hatte ich alle Hoffnung aufgegeben und schon überlegt, wo ich auf dem Weg von Bahnhof zur Union Scene überall Hotels gesehen habe. Da hab ich aber nicht mit Marlene gerechnet, die sich meine Hand geschnappt hat und sich wie eine Schlange einen Weg durch alle Menschen bahnte. Wie durch ein Wunder war kaum jemand bei der Garderobe (wo wir beim Einlass ne halbe Stunde warten mussten) und wir sind davon gespurtet. Also wirklich. Am Bahnhof haben wir die Tickets gekauft so schnell es ging und sind in den schon da stehenden Zug gesprungen und konnten so in unseren heimischen Bettchen schlafen. Das alles war an einem Freitag. Deswegen konnten wir sogar ausschlafen UND mit einem Nachtbus bis vor meine Haustür fahren. Purer Luxus quasi!
Wir waren auch bei einem sehr sehr schönen Patrick Wolf Konzert in der Kulturkirche… Hach… Marlene war dann noch ein paar Tage in Trondheim, wieder ein paar Tage hier und letzten Endes musste sie wieder fort. Man weiß ja, wie doof das ist. Und weil ich dieses Jahr durch mein Praktikum nicht zur Buchmesse nach Leipzig konnte, aber so viele Überstunden hatte, dass ich mir dachte: Da kann man sich nen Ausflug gönnen, bin ich einfach mal nach Berlin geflogen. Morgens um 6:30 Uhr. Zum Frühstück habe ich mich da mit einer alten Schulfreundin getroffen und ne ganze Weile getratscht. Mittags kam dann Marlene an und wir haben uns auf den Weg zu Torger gemacht. Der hat ein Haus in Berlin. Und wer eins und eins zusammen zählen kann, der ahnt, dass ein neues Kaizers Konzert ansteht. Oh ja. Berlin darf man da einfach nicht auslassen.
Wir haben uns ein bißchen die Zeit bei Torger vertrieben und extrem gruselige Musikinstrumente in diesem Haus gefunden, wie die Schildkrötenukulele, die mit Haut bespannt war in der noch Haare hingen… Naja. Zum Essen haben wir uns mit Eirini und Quique getroffen, die gerade Urlaub in Berlin gemacht haben und sehr begeistert davon waren, dass man in Deutschland überall Bier kaufen und es sogar auf der Straße trinken kann.
Das gruselige Ding:
Ein weiteres wunderbares Konzert und herrliches Nachspiel mit einer wachsenden Kaizerfamilie später (bei dem das Projekt: Wir holen Skambankt nach Berlin ins Leben gerufen wurde), lagen wir so gegen 3 Uhr morgens in Torgers Haus unter’m Dachboden. Der Wecker klingelte um 6, denn wir mussten einen Zug kriegen. Marlene hatte Termine in Leipzig. Ich bin noch über’s Wochenende dort geblieben. Rudi kam aus Dresden vorbei und ich habe mein Patentkind das erste Mal gesehen und festgestellt, dass es sich um das schönste und coolste Kind der Welt handelt. Die Erkenntnis ist mir gekommen, während ich sie auf dem Arm hatte und sie sich in die Hosen gemacht hat. Ich hab die Verbindung sofort gespürt!
Danach ging es zurück in den Praktikumsalltag. Als ich nochmal genug Überstunden hatte, um mir um Ostern herum frei zu nehmen, kam Svea mit ihrem Freund zu Besuch! Zu dritt hatten wir eine ziemlich gute Mischung aus dem typischen Touristen Programm und ein bißchen faul sein und stricken! Gegen so pflegeleichten Besuch ist überhaupt nichts einzuwenden!
Im April war ich dann schon wieder in Deutschland, um die Goldene Hochzeit der Großeltern zu feiern und schon auch den Geburtstag vom Brüderchen!
Und als das Praktikum ganz vorbei war… kamen die Eltern in Oslo zu Besuch! Püntklich zum 17. Mai! Und man kann sich sehr gut vorstellen, wie begeistert die zwei von all den Menschenmassen waren! Wir haben ein paar sehr entspannte Tage bei erschreckend gutem Wetter verbracht und falls jetzt jemand einen Ratschlag braucht, wo man in Oslo gut frühstücken kann, darf man sich vertrauensvoll an meine Eltern wenden, weil die da jetzt absolute Experten sind um sich gegen die Frühstücksbeutel, die an den Türklinken der Hotelzimmertüren hingen zu wehren. Für Abends Essen gehen gilt eigentlich das Gleiche, das haben wir nämlich auch ständig gemacht! Das war also ein ziemlicher Luxus-Besuch. Und so sommerlich wie zu diesen Tagen im Mai war es hier danach auch nicht mehr. Dementsprechend verfolge ich die Theorie, dass meine Eltern das gute Wetter mitgebracht, aber auch wieder mitgenommen haben.
Ja… und jetzt sieht das hier wieder ziemlich Bibliotheks- und Schreibtisch-lastig aus. Obwohl ich neulich einen alten Bekannten aus Erasmus-Zeiten getroffen, im Frognerpark einem Nick Cave Konzert von draußen zugehört und neulich erst am Strand Sankt Hans gefeiert habe.
So verfliegt die Zeit, in der man noch weiß, was zu tun ist und die große Ungewissheit rückt ständig näher…
PS: Das Vorkommen von Zitronen in manchen Bildern hat einen guten Grund, der allerdings zu lange zum Erklären ist... Also nicht zu sehr wundern.
Hva koster Norge?
Dienstag, 25. Juni 2013
Donnerstag, 6. Dezember 2012
Tuch, Fluch, Besuch!
Ich bin gerade noch ein bißchen irritiert, weil ich ein Best Of Album von Tom Jones in meinen iTunes gefunden habe und mir beim besten Willen nicht erklären kann, wie das da hingekommen ist... Das soll mich aber nicht davon abhalten mal kurz von den letzten Tagen zu berichten!
Ich hatte nämlich Besuch von Palme. Eine ganze Woche ist er geblieben und hat den Temperatursturz auf -14° miterlebt. Er wollte den Winter haben!
Zwei Tage dieser Woche haben wir in der Bibliothek verbracht. Aber natürlich haben wir auch schöne Sachen gemacht!
Am ersten Tag sind wir beispielsweise gemütlich durch die ganze Stadt geschlendert (immer auch auf der Ausschau nach einem potenziellen Wintermantel für mich).
Und weil am zweiten Tag das Wetter so schön war, sind wir hoch zur Frognerseteren gefahren (das gehört so langsam zu meinem Standardbesuchsprogramm) und haben uns dort durch den Schnee zurück zum Holmenkollen geschlagen.
Palme hat da sehr schöne Fotos gemacht, die ich nicht vorenthalten will.
Und was könnte man am Holmenkollen besser machen, als nicht ins Museum gehen, weil es zu teuer ist, dafür aber im Museumsshop ein schönes Eis kaufen und das draußen bei Minusgraden essen? Das klingt doch nach einer genau so guten Idee, wie der, Palme zu erlauben mir Schnee ins Gesicht zu schmeißen, während wir auf die T-Bane nach Hause warten... Ich hab halt so meine lichten Momente.
Am Samstag waren wir mit meinen mediterranen Freunden unterwegs. Wir sind über den Weihnachtsmarkt geschlendert, in dessen Mitte gerade eine Schlittschuhlaufbahn feierlich eröffnet wurde. Wir haben mitgefeiert indem wir uns Elch-Hamburger gegönnt haben.
Danach waren wir auf einer scheinbar endlosen Suche nach einem Cafe, das noch Platz für vier Leute hatte. Das ist an einem Samstagnachmittag mit vielen Minusgraden so gut wie unmöglich. Fündig sind wir dann doch noch im Cafe Sör geworden, wo wir die großartige Heiße Schokolade genossen und eine Diskussion über Israel begannen. Dabei wurden wir von einer Norwegerin überhört, die dort 5 Jahre gelebt hat und sich ein bißchen mitteilen wollte. Das war interessant, aber auch höchst merkwürdig. Norweger kommen ja für gewöhnlich nicht so richtig auf andere Menschen zu, aber sie hat gesagt, dass sie auch nur so ist, weil sie schon seit 10 Jahren um die Welt reist...
Den Abend haben wir dann bei großartigem Essen und Spielen in der Frogner-WG ausklingen lassen.
Am Sonntag stand dann mein persönliches Highlight auf dem Plan: Das Astrup Fernley Museum für moderne Kunst! Was die da nicht alles haben! Ziemlich coole Sachen, auch verstörendes, aber immer sehr interessant! Das werde ich auch lieber bebildern, als zu eindeutig auszuführen!
Das war auf jeden Fall beeindruckend da... Wer mich demnächst besuchen kommt, wird da wohl auch mit mir hin müssen!
Danach haben wir uns noch auf einen Cafe mit Irini und Quique getroffen und sind im Dunkeln durch den Vigelandparken spaziert bis wir so durchgefroren waren, dass nur noch nach Hause fahren und Pizza essen helfen konnte!
Jaja... das waren schon ein paar schöne Tage!
OH! Und fast hätte ich vergessen, dass wir natürlich auch Plätzchen gebacken haben!
Pacman und Pi-Plätzchen!
Ich hatte nämlich Besuch von Palme. Eine ganze Woche ist er geblieben und hat den Temperatursturz auf -14° miterlebt. Er wollte den Winter haben!
Zwei Tage dieser Woche haben wir in der Bibliothek verbracht. Aber natürlich haben wir auch schöne Sachen gemacht!
Am ersten Tag sind wir beispielsweise gemütlich durch die ganze Stadt geschlendert (immer auch auf der Ausschau nach einem potenziellen Wintermantel für mich).
Und weil am zweiten Tag das Wetter so schön war, sind wir hoch zur Frognerseteren gefahren (das gehört so langsam zu meinem Standardbesuchsprogramm) und haben uns dort durch den Schnee zurück zum Holmenkollen geschlagen.
Palme hat da sehr schöne Fotos gemacht, die ich nicht vorenthalten will.
Und was könnte man am Holmenkollen besser machen, als nicht ins Museum gehen, weil es zu teuer ist, dafür aber im Museumsshop ein schönes Eis kaufen und das draußen bei Minusgraden essen? Das klingt doch nach einer genau so guten Idee, wie der, Palme zu erlauben mir Schnee ins Gesicht zu schmeißen, während wir auf die T-Bane nach Hause warten... Ich hab halt so meine lichten Momente.
Am Samstag waren wir mit meinen mediterranen Freunden unterwegs. Wir sind über den Weihnachtsmarkt geschlendert, in dessen Mitte gerade eine Schlittschuhlaufbahn feierlich eröffnet wurde. Wir haben mitgefeiert indem wir uns Elch-Hamburger gegönnt haben.
Danach waren wir auf einer scheinbar endlosen Suche nach einem Cafe, das noch Platz für vier Leute hatte. Das ist an einem Samstagnachmittag mit vielen Minusgraden so gut wie unmöglich. Fündig sind wir dann doch noch im Cafe Sör geworden, wo wir die großartige Heiße Schokolade genossen und eine Diskussion über Israel begannen. Dabei wurden wir von einer Norwegerin überhört, die dort 5 Jahre gelebt hat und sich ein bißchen mitteilen wollte. Das war interessant, aber auch höchst merkwürdig. Norweger kommen ja für gewöhnlich nicht so richtig auf andere Menschen zu, aber sie hat gesagt, dass sie auch nur so ist, weil sie schon seit 10 Jahren um die Welt reist...
Den Abend haben wir dann bei großartigem Essen und Spielen in der Frogner-WG ausklingen lassen.
Am Sonntag stand dann mein persönliches Highlight auf dem Plan: Das Astrup Fernley Museum für moderne Kunst! Was die da nicht alles haben! Ziemlich coole Sachen, auch verstörendes, aber immer sehr interessant! Das werde ich auch lieber bebildern, als zu eindeutig auszuführen!
Das war auf jeden Fall beeindruckend da... Wer mich demnächst besuchen kommt, wird da wohl auch mit mir hin müssen!
Danach haben wir uns noch auf einen Cafe mit Irini und Quique getroffen und sind im Dunkeln durch den Vigelandparken spaziert bis wir so durchgefroren waren, dass nur noch nach Hause fahren und Pizza essen helfen konnte!
Jaja... das waren schon ein paar schöne Tage!
OH! Und fast hätte ich vergessen, dass wir natürlich auch Plätzchen gebacken haben!
Pacman und Pi-Plätzchen!
Sonntag, 11. November 2012
Regnbue!
Den ganzen Tag hat es geschüttet wie wahnsinnig, aber eben konnte man einen doppelten Regenbogen am Himmel sehen!
Auf meinem Foto tut man das nicht ganz so gut, aber ich stell das Bild trotzdem mal hier hin.
Auf meinem Foto tut man das nicht ganz so gut, aber ich stell das Bild trotzdem mal hier hin.
... und dann nahmen sie mir meine Stühle
Ich dachte, jetzt wo die Ausstellung des Goethe Instituts zu Ende ist und ich mich wieder völlig auf die Uni konzentrieren muss, kann ich nochmal ein paar Impressionen nachliefern.
Außerdem ist es vielleicht erwähnenswert, dass ich dann doch tatsächlich für meine Taten dort bezahlt werde! Deswegen hab ich jetzt sogar ne Steuerkarte beantragt. Wow. Ne richtig echte Steuerkarte. Das ist ein guter Schritt in Richtung Arbeitswelt. Da bin ich schon irgendwie ein kleines bißchen stolz drauf.
Im Nachhinein muss ich auch sagen, dass das schon Spaß gemacht hat. Die weniger nicht ganz so charmanten Klassen wurden mehr als ausgeglichen durch junge Menschen, die tatsächlich auch ein bißchen was lernen wollten.
Hier haben wir also den Raum, in dem ich mit ihnen rumgezaubert habe, bevor wir in die Ausstellung gegangen sind.
Und die Ausstellung an sich, das große Alphabet, von dem ich ja schon gesprochen habe, sah in etwa so aus:
Tja. Aber wie gesagt. Jetzt stehen meine Hausarbeit und die Masterarbeit wieder an erster Stelle.
Irgendwie habe ich momentan das Gefühl, nicht voranzukommen... oder zumindest nicht schnell genug. Der Tag hat einfach nicht genug Stunden in sich drin... Aber vielleicht wird das demnächst auch besser.
Und gerne erwähnen möchte ich noch, dass die doofen SiO Leute (also die Menschen, die das Wohnheim verwalten) sich neulich überlegt haben, dass man mal die Stühle in der Küche umtauschen müsste. Da stehen nämlich normalerweise nur so poplige Hocker, aber ich hab ja meine beiden Terje-Stühle mit und die in der Küche platziert, damit man da auch mal mit ner Rückenlehne sitzen kann.
Aber am Donnerstag komm ich in die Küche und meine Stühle sind weg! Zusammen mit den SiO Möbeln!
Da war ich so sauer! Ich hab sofort eine Beschwerde eMail geschrieben. Am nächsten Morgen kam dann der Hausmeister und erklärte, dass er die natürlich nicht habe wegschmeissen wollen! Er habe sie einem meiner Mitbewohner gegeben. Nämlich Radan.
Und als der abends nach Hause gekommen ist und ich ihn deswegen befragt habe, hat er wiederum die Wahrheit ausgepackt.
Die Stuhltauscher waren nämlich so laut, dass sie ihn geweckt haben, er ist in die Küche gestolpert und hat sich erklären lassen, dass die alle Stühle wegschmeissen. Und er hat sich dann meine beiden mehr oder weniger von den Leuten weggekrallt.
Von wegen sie wollten die natürlich nicht wegschmeissen...!
Sauer bin ich.
Aber am Ende ist ja alles gut gegangen und ich hab meine heiß geliebten Terjes wieder.
Zum Abschluss noch eine kleine Melodie: Heute The Pussywarmers mit "Ashes"
Außerdem ist es vielleicht erwähnenswert, dass ich dann doch tatsächlich für meine Taten dort bezahlt werde! Deswegen hab ich jetzt sogar ne Steuerkarte beantragt. Wow. Ne richtig echte Steuerkarte. Das ist ein guter Schritt in Richtung Arbeitswelt. Da bin ich schon irgendwie ein kleines bißchen stolz drauf.
Im Nachhinein muss ich auch sagen, dass das schon Spaß gemacht hat. Die weniger nicht ganz so charmanten Klassen wurden mehr als ausgeglichen durch junge Menschen, die tatsächlich auch ein bißchen was lernen wollten.
Hier haben wir also den Raum, in dem ich mit ihnen rumgezaubert habe, bevor wir in die Ausstellung gegangen sind.
Und die Ausstellung an sich, das große Alphabet, von dem ich ja schon gesprochen habe, sah in etwa so aus:
Tja. Aber wie gesagt. Jetzt stehen meine Hausarbeit und die Masterarbeit wieder an erster Stelle.
Irgendwie habe ich momentan das Gefühl, nicht voranzukommen... oder zumindest nicht schnell genug. Der Tag hat einfach nicht genug Stunden in sich drin... Aber vielleicht wird das demnächst auch besser.
Und gerne erwähnen möchte ich noch, dass die doofen SiO Leute (also die Menschen, die das Wohnheim verwalten) sich neulich überlegt haben, dass man mal die Stühle in der Küche umtauschen müsste. Da stehen nämlich normalerweise nur so poplige Hocker, aber ich hab ja meine beiden Terje-Stühle mit und die in der Küche platziert, damit man da auch mal mit ner Rückenlehne sitzen kann.
Aber am Donnerstag komm ich in die Küche und meine Stühle sind weg! Zusammen mit den SiO Möbeln!
Da war ich so sauer! Ich hab sofort eine Beschwerde eMail geschrieben. Am nächsten Morgen kam dann der Hausmeister und erklärte, dass er die natürlich nicht habe wegschmeissen wollen! Er habe sie einem meiner Mitbewohner gegeben. Nämlich Radan.
Und als der abends nach Hause gekommen ist und ich ihn deswegen befragt habe, hat er wiederum die Wahrheit ausgepackt.
Die Stuhltauscher waren nämlich so laut, dass sie ihn geweckt haben, er ist in die Küche gestolpert und hat sich erklären lassen, dass die alle Stühle wegschmeissen. Und er hat sich dann meine beiden mehr oder weniger von den Leuten weggekrallt.
Von wegen sie wollten die natürlich nicht wegschmeissen...!
Sauer bin ich.
Aber am Ende ist ja alles gut gegangen und ich hab meine heiß geliebten Terjes wieder.
Zum Abschluss noch eine kleine Melodie: Heute The Pussywarmers mit "Ashes"
Samstag, 27. Oktober 2012
Winter is coming...
Was war denn so los in den letzten 4 Wochen?
Wider erwarten relativ viel...
Zu Beginn des Monats war ich mit meinen mediterranen Kumpanen im John Dee bei einem Konzert von Daniel Norgren. Das war das dritte Mal dieses Jahr, dass ich den gesehen habe und der Spaß daran lässt noch nicht nach.
Das John Dee ist dann auch noch recht klein und die anderen wollten am liebsten in die erste Reihe, so dass wir schließlich in der dritten landeten und dem guten Herrn Norgren gefühlt auf dem Schoß saßen, da es zwischen der Bühne und dem Publikum keinen tatsächlichen Abstand gibt.
Und wir hatten unseren Spaß, so viel sei gewiss... Besonders werde ich mit jedem Mal ein größerer Fan des Kontrabassisten. Den kann man sich in etwa so vorstellen: durchschnittlich groß, lange blonde Haare, eher bräunlicher Schnurrbart, Jeans, schwarzes Hemd, darüber eine beige Lederweste mit so Westernfransen, eine schwingende Goldkette mit großem runden Anhänger, der ebenfalls Fransen hat und als Kirsche oben auf dem Kopf eine Schirmmütze mit 3 Eichhörnchen drauf. Hach... und der geht bei allem so schön mit! Beste Unterhaltung bietet das... Abgesehen von der großartigen Musik natürlich!
Das war dementsprechend ein sehr schöner, herbstlicher Mittwochabend!
Vorgestern fiel dann auch der erste Schnee... der ist nicht liegengeblieben, aber das soll am Sonntag passieren. Denn die Temperaturen krepeln zwischen +2 und -4° herum. Winter im Oktober! Mir gefällt das!
In der Uni läuft eigentlich auch alles. Im Moment schlage ich mich für eine Korpusanalyse mit den Menschen herum, die das in stand halten. Da läuft nämlich etwas ganz und gar nicht... lange hat es gedauert bis sie das endlich auch gestanden haben, aber nächste Woche kann ich dann endlich mal persönlich bei denen vorbeischauen und wir gucken uns an, was das Problem ist. Ich hoffe sehr, dass sich am Ende nicht herausstellt, dass ich einfach nur zu blöd war... Das wäre recht peinlich. Aber eigentlich glaube ich daran, dass ich mir alles vernünftig angesehen habe.
Dementsprechend schreib ich also vornehmlich an meinem Forschungsbericht. Der sagt mir momentan noch überhaupt nicht zu, weil ich das Gefühl habe, dass ich keinen Überblick gebe, sondern dass man die Forscher, über die ich schreibe, selbst gelesen haben muss, um auch nur IRGENDWAS zu verstehen! Und das ist ja nicht der Sinn der Sache... Deswegen liegt da wohl noch ein ganzer Haufen Arbeit vor mir. Und eine richtig konkrete Fragestellung fehlt auch nach wie vor...
Dafür habe ich im Unialltag mein soll erfüllt und die in diesem Semester fällige Präsentation zur Blechtrommel und ihrer norwegischen Übersetzung hinter mich gebracht. Das Ganze muss jetzt nur noch in eine schöne Hausarbeit verzaubert werden.
Außerdem hat sich so Mitte des Monats das Goethe Institut bei mir gemeldet. Die haben gerade eine Ausstellung hier und dafür war eine Praktikantin verantwortlich, die nun allerdings nach Deutschland zurück musste, weil das Semester ja wieder anfängt. Deswegen haben die micht gefragt, ob ich nicht die Koordination von den Führungsanmeldungen von Schulklassen und auch die eigentlichen Führungen übernehmen kann. Tja. Man will ja immer hilfsbereit sein. Da hab ich direkt "ja" gesagt. Und jetzt mach ich das noch bis zum 5. November.
An sich sind es nicht wirklich Führungen im traditionellen Sinne, da die Ausstellung recht anspruchsvoll ist und die meisten Klassen aber noch nicht lange deutsch lernen. Dadurch wird das eher so eine Art alternative Unterrichtsstunde. In Verbindung mit einer Ausstellung... und um Himmels Willen!!! Je jünger die Kiddies sind, desto anstrengender ist das...
Aber es macht schon auch Spaß.
Auch wenn ich danach immer sehr geschafft bin. Mein Respekt vor Lehrern wächst mit jeder Führung... so ein Sack Flöhe ist schwer zusammenzuhalten!
Ganz großartig wird das nächste Woche, wenn 53 5. Klässler auf einmal kommen... Danach fall ich höchstwahrscheinlich um.
Oh... hab ich erwähnt, dass ich das freiwillig, also ohne Bezahlung mache?
Ich hoffe wirklich, dass nett-sein sich irgendwann mal auszahlt... Also, wenn ich nach dem Studium nach Arbeit suche zum Beispiel!
Aber heute ist Samstag. Ich mach mich jetzt langsam fertig und treffe mich dann mit den Mediterranen. Eirini wünscht sich nämlich, dass ich ihr stricken beibringe... Deswegen geht es zum Wollladen. Und zu Flohmärkten. Und zu Plattenläden wahrscheinlich auch!
Lied des Tages: Edward Sharpe & The Magnetic Zeros mit "Man on Fire"
Wider erwarten relativ viel...
Zu Beginn des Monats war ich mit meinen mediterranen Kumpanen im John Dee bei einem Konzert von Daniel Norgren. Das war das dritte Mal dieses Jahr, dass ich den gesehen habe und der Spaß daran lässt noch nicht nach.
Das John Dee ist dann auch noch recht klein und die anderen wollten am liebsten in die erste Reihe, so dass wir schließlich in der dritten landeten und dem guten Herrn Norgren gefühlt auf dem Schoß saßen, da es zwischen der Bühne und dem Publikum keinen tatsächlichen Abstand gibt.
Und wir hatten unseren Spaß, so viel sei gewiss... Besonders werde ich mit jedem Mal ein größerer Fan des Kontrabassisten. Den kann man sich in etwa so vorstellen: durchschnittlich groß, lange blonde Haare, eher bräunlicher Schnurrbart, Jeans, schwarzes Hemd, darüber eine beige Lederweste mit so Westernfransen, eine schwingende Goldkette mit großem runden Anhänger, der ebenfalls Fransen hat und als Kirsche oben auf dem Kopf eine Schirmmütze mit 3 Eichhörnchen drauf. Hach... und der geht bei allem so schön mit! Beste Unterhaltung bietet das... Abgesehen von der großartigen Musik natürlich!
Das war dementsprechend ein sehr schöner, herbstlicher Mittwochabend!
Vorgestern fiel dann auch der erste Schnee... der ist nicht liegengeblieben, aber das soll am Sonntag passieren. Denn die Temperaturen krepeln zwischen +2 und -4° herum. Winter im Oktober! Mir gefällt das!
In der Uni läuft eigentlich auch alles. Im Moment schlage ich mich für eine Korpusanalyse mit den Menschen herum, die das in stand halten. Da läuft nämlich etwas ganz und gar nicht... lange hat es gedauert bis sie das endlich auch gestanden haben, aber nächste Woche kann ich dann endlich mal persönlich bei denen vorbeischauen und wir gucken uns an, was das Problem ist. Ich hoffe sehr, dass sich am Ende nicht herausstellt, dass ich einfach nur zu blöd war... Das wäre recht peinlich. Aber eigentlich glaube ich daran, dass ich mir alles vernünftig angesehen habe.
Dementsprechend schreib ich also vornehmlich an meinem Forschungsbericht. Der sagt mir momentan noch überhaupt nicht zu, weil ich das Gefühl habe, dass ich keinen Überblick gebe, sondern dass man die Forscher, über die ich schreibe, selbst gelesen haben muss, um auch nur IRGENDWAS zu verstehen! Und das ist ja nicht der Sinn der Sache... Deswegen liegt da wohl noch ein ganzer Haufen Arbeit vor mir. Und eine richtig konkrete Fragestellung fehlt auch nach wie vor...
Dafür habe ich im Unialltag mein soll erfüllt und die in diesem Semester fällige Präsentation zur Blechtrommel und ihrer norwegischen Übersetzung hinter mich gebracht. Das Ganze muss jetzt nur noch in eine schöne Hausarbeit verzaubert werden.
Außerdem hat sich so Mitte des Monats das Goethe Institut bei mir gemeldet. Die haben gerade eine Ausstellung hier und dafür war eine Praktikantin verantwortlich, die nun allerdings nach Deutschland zurück musste, weil das Semester ja wieder anfängt. Deswegen haben die micht gefragt, ob ich nicht die Koordination von den Führungsanmeldungen von Schulklassen und auch die eigentlichen Führungen übernehmen kann. Tja. Man will ja immer hilfsbereit sein. Da hab ich direkt "ja" gesagt. Und jetzt mach ich das noch bis zum 5. November.
An sich sind es nicht wirklich Führungen im traditionellen Sinne, da die Ausstellung recht anspruchsvoll ist und die meisten Klassen aber noch nicht lange deutsch lernen. Dadurch wird das eher so eine Art alternative Unterrichtsstunde. In Verbindung mit einer Ausstellung... und um Himmels Willen!!! Je jünger die Kiddies sind, desto anstrengender ist das...
Aber es macht schon auch Spaß.
Auch wenn ich danach immer sehr geschafft bin. Mein Respekt vor Lehrern wächst mit jeder Führung... so ein Sack Flöhe ist schwer zusammenzuhalten!
Ganz großartig wird das nächste Woche, wenn 53 5. Klässler auf einmal kommen... Danach fall ich höchstwahrscheinlich um.
Oh... hab ich erwähnt, dass ich das freiwillig, also ohne Bezahlung mache?
Ich hoffe wirklich, dass nett-sein sich irgendwann mal auszahlt... Also, wenn ich nach dem Studium nach Arbeit suche zum Beispiel!
Aber heute ist Samstag. Ich mach mich jetzt langsam fertig und treffe mich dann mit den Mediterranen. Eirini wünscht sich nämlich, dass ich ihr stricken beibringe... Deswegen geht es zum Wollladen. Und zu Flohmärkten. Und zu Plattenläden wahrscheinlich auch!
Lied des Tages: Edward Sharpe & The Magnetic Zeros mit "Man on Fire"
Sonntag, 30. September 2012
Statusbericht!
Ach ja... Da hab ich schon wieder ewig nichts geschrieben...
Inzwischen liegt das aber wirklich hauptsächlich daran, dass ich mich frage, wieviel von meinen momentanen Erlebnissen denn tatsächlich interessant ist.
Ich versuch trotzdem mal die letzten Wochen zusammenzufassen.
Als erstes: Das Jack White Konzert.
Es ist sehr gut, dass ich das ne Weile hab ruhen lassen und nicht gleich nen Bericht darüber verfasst habe, da das einfach zuuuu gut war. Das wären bloß Millionen von Lobhudelungen gewesen... Andererseits weiß ich nicht, ob das jetzt viel anders wird!
Ich war kurz bevor es los ging so furchtbar aufgeregt, dass ich nicht mal vernünftig was essen konnte.
Bei meiner Ankunft in der Sentrum Scene stellte ich als allererstes fest, dass es zum Glück keine Merchandise Artikel gab, die mich sehr gereizt hätten. Da hat sich der Geldbeutel gefreut. Ich war auch gerade zu Beginn der Vorband da. Peggy Sue hießen die und haben ganz gute Musik gemacht eigentlich. Für ne Vorband auf jeden Fall ganz ordentlich.
Und dann kam Jack White. Hach. Der kann einen schon von den Socken hauen! Besonders, weil er wirklich das Beste von seinem neuen Album mit White Stripes, Raconteurs und Dead Weather Songs zusammengemischt hat. Dadurch wurden Songs gespielt, mit denen ich im Leben nicht gerechnet hätte und das war großartig!
Überhaupt hat es enormen Spaß gemacht, die ganzen White Stripes Songs auch mal mit einer vollen Band zu hören! Das hat mich alles sehr glücklich und auch sprachlos gemacht und ich bin mehr als zufrieden spät in der Nacht nach Hause marschiert...
Aber zurück zur Uni, denn die ist momentan wirklich im Fokus.
Ich habe inzwischen ein Thema für meine Masterarbeit und eine Betreuerin. Alles ist ordentlich angemeldet und jetzt liegt es im Prinzip an mir, mich ordentlich an die Arbeit zu machen. Zu diesem Zweck versuche ich jetzt jeden Tag wirklich konzentriert zu arbeiten. Dafür habe ich inzwischen meinen Tagesrhythmus ein bißchen umgestellt. Das geht jetzt alles ein bißchen früher los. Dementsprechend gehe ich zu geordneten Zeiten ins Bett. Recht spießig alles, besonders wenn man bedenkt, dass ich meine Pausen mit Stricken fülle... Da hab ich aber herzlich wenig Probleme mit, denn heimlich ist spießig sein das richtige "cool".
Falls irgendjemand sowas wie Interesse an meinem Thema hat: Ich schaue mir mal kontrastiv Partizipien im Norwegischen und im Deutschen an. Dazu mach ich ne Korpusanalyse und all so Sachen. Auch wenn das jetzt vielleicht trockener klingt, als nen Löffel Sand aus der Sahara zum Frühstück zu essen, macht mir das wirklich Spaß! Jedem das Seine, schätz ich...
Ansonsten hat die Flohmarktsaison wieder angefangen, was eine willkommene wochenendliche Beschäftigung darstellt. Besonders, da Eirini jetzt wo ihr Freund nach Oslo gezogen ist, einiges an neuem Krams braucht.
Und sogar in Bibliotheken kann man übrigens Humor finden!
Außerdem gibt es als Lied des Tages ein bißchen David Bowie. Der wächst mir momentan nämlich sehr ans Herz. Dementsprechend gibt es hier Life on Mars.
Inzwischen liegt das aber wirklich hauptsächlich daran, dass ich mich frage, wieviel von meinen momentanen Erlebnissen denn tatsächlich interessant ist.
Ich versuch trotzdem mal die letzten Wochen zusammenzufassen.
Als erstes: Das Jack White Konzert.
Es ist sehr gut, dass ich das ne Weile hab ruhen lassen und nicht gleich nen Bericht darüber verfasst habe, da das einfach zuuuu gut war. Das wären bloß Millionen von Lobhudelungen gewesen... Andererseits weiß ich nicht, ob das jetzt viel anders wird!
Ich war kurz bevor es los ging so furchtbar aufgeregt, dass ich nicht mal vernünftig was essen konnte.
Bei meiner Ankunft in der Sentrum Scene stellte ich als allererstes fest, dass es zum Glück keine Merchandise Artikel gab, die mich sehr gereizt hätten. Da hat sich der Geldbeutel gefreut. Ich war auch gerade zu Beginn der Vorband da. Peggy Sue hießen die und haben ganz gute Musik gemacht eigentlich. Für ne Vorband auf jeden Fall ganz ordentlich.
Und dann kam Jack White. Hach. Der kann einen schon von den Socken hauen! Besonders, weil er wirklich das Beste von seinem neuen Album mit White Stripes, Raconteurs und Dead Weather Songs zusammengemischt hat. Dadurch wurden Songs gespielt, mit denen ich im Leben nicht gerechnet hätte und das war großartig!
Überhaupt hat es enormen Spaß gemacht, die ganzen White Stripes Songs auch mal mit einer vollen Band zu hören! Das hat mich alles sehr glücklich und auch sprachlos gemacht und ich bin mehr als zufrieden spät in der Nacht nach Hause marschiert...
Aber zurück zur Uni, denn die ist momentan wirklich im Fokus.
Ich habe inzwischen ein Thema für meine Masterarbeit und eine Betreuerin. Alles ist ordentlich angemeldet und jetzt liegt es im Prinzip an mir, mich ordentlich an die Arbeit zu machen. Zu diesem Zweck versuche ich jetzt jeden Tag wirklich konzentriert zu arbeiten. Dafür habe ich inzwischen meinen Tagesrhythmus ein bißchen umgestellt. Das geht jetzt alles ein bißchen früher los. Dementsprechend gehe ich zu geordneten Zeiten ins Bett. Recht spießig alles, besonders wenn man bedenkt, dass ich meine Pausen mit Stricken fülle... Da hab ich aber herzlich wenig Probleme mit, denn heimlich ist spießig sein das richtige "cool".
Falls irgendjemand sowas wie Interesse an meinem Thema hat: Ich schaue mir mal kontrastiv Partizipien im Norwegischen und im Deutschen an. Dazu mach ich ne Korpusanalyse und all so Sachen. Auch wenn das jetzt vielleicht trockener klingt, als nen Löffel Sand aus der Sahara zum Frühstück zu essen, macht mir das wirklich Spaß! Jedem das Seine, schätz ich...
Ansonsten hat die Flohmarktsaison wieder angefangen, was eine willkommene wochenendliche Beschäftigung darstellt. Besonders, da Eirini jetzt wo ihr Freund nach Oslo gezogen ist, einiges an neuem Krams braucht.
Und sogar in Bibliotheken kann man übrigens Humor finden!
Außerdem gibt es als Lied des Tages ein bißchen David Bowie. Der wächst mir momentan nämlich sehr ans Herz. Dementsprechend gibt es hier Life on Mars.
Donnerstag, 16. August 2012
Ab jetzt gilt's...
Ach was war das schön... 2 Monate Sommerpause. Die Zeit ist nur so verflogen. Gut, es gab auch genug zu tun mit Silberhochzeit, Rudis Schulabschluss und Abiball, ein bißchen Jobben hier und da und diversen Ausflügen.
Und trotzdem hätte es gerne auch länger sein können... Denn zurück im "hohen" Norden gibt es erstmal nichts mehr zu lachen.
Auf der Tagesordnung stehen so ernsthafte Sachen wie: Ein Thema für die Masterarbeit finden, dringend einen Job suchen, die Zukunft nach Abgabe der Masterarbeit planen (Was mache ich, wenn ich mit meinem Studium fertig bin? Wo soll ich arbeiten? Wo soll ich wohnen?).
Genügend Gründe also um demnächst mal einen Herzinfarkt zu haben.
Die letzten drei Wochen habe ich mehr oder weniger in der Bibliothek verbracht. Weniger kann hierbei auch mal ernst genommen werden, da ich mich nicht so richtig für das von meinem Professor vorgeschlagene Themengebiet erwärmen konnte. Dadurch musste ich mich schon zwingen.
Aber ich bin dann einfach davon abgekommen, mich auf seinen Vorschlag einzugrenzen... Ich habe mich hingesetzt und mir überlegt, was mich interessiert?! Und wobei ich auch mal mehr machen kann, als das Übliche. Also, bloß lesen, was andere kluge Menschen herausgefunden haben und das dann mit ein paar halbgaren Schlussfolgerungen widerkäuen und als Arbeit präsentieren.
Naja. So bin ich auf jeden Fall auf "Partizipien" gestoßen. Die erschienen mir recht spannend und problematisch. Und ich konnte mir vorstellen, da auch mal tatsächlich eine Untersuchung zu machen.
Das ist bei meinem Betreuer auf nicht so viel Anklang gestoßen. Er hat mich an eine Kollegin verwiesen, die sich in dem Bereich besser auskennt. Mit der habe ich auch schon gesprochen und ich hab jetzt ein bißchen Einarbeitungszeit und wenn ich mich wirklich mit den Partizipien wohlfühle, geht es demnächst los.
Immerhin hab ich schon mal die Zugangsdaten zum hiesigen Korpus. Das finde ich für den Anfang ziemlich cool.
Ich bringe mal mit einem Zitat zum Ausdruck, was höchstwahrscheinlich viele Menschen denken. Svea sagte nämlich neulich "Das klingt so dermaßen langweilig...".
Da kann ich nicht so richtig gegen argumentieren. Liegt höchstwahrscheinlich alles immer an der eigenen Perspektive, nicht wahr?
Zum Abschluss aber mal was ganz anderes! Das bereitet mir nämlich jedes Mal Freude, wenn ich daran denke...!
Am 12. September gehe ich zu JACK WHITE! Yessss! Der spielt in Oslo. Das Ganze ist selbstverständlich ausverkauft, aber ich hab mit viel Glück eine Karte im guten Bereich (und nicht auf der Galerie) ergattert!
Man muss nämlich immer was haben, worauf man sich freuen kann. Geritzt das.
Und trotzdem hätte es gerne auch länger sein können... Denn zurück im "hohen" Norden gibt es erstmal nichts mehr zu lachen.
Auf der Tagesordnung stehen so ernsthafte Sachen wie: Ein Thema für die Masterarbeit finden, dringend einen Job suchen, die Zukunft nach Abgabe der Masterarbeit planen (Was mache ich, wenn ich mit meinem Studium fertig bin? Wo soll ich arbeiten? Wo soll ich wohnen?).
Genügend Gründe also um demnächst mal einen Herzinfarkt zu haben.
Die letzten drei Wochen habe ich mehr oder weniger in der Bibliothek verbracht. Weniger kann hierbei auch mal ernst genommen werden, da ich mich nicht so richtig für das von meinem Professor vorgeschlagene Themengebiet erwärmen konnte. Dadurch musste ich mich schon zwingen.
Aber ich bin dann einfach davon abgekommen, mich auf seinen Vorschlag einzugrenzen... Ich habe mich hingesetzt und mir überlegt, was mich interessiert?! Und wobei ich auch mal mehr machen kann, als das Übliche. Also, bloß lesen, was andere kluge Menschen herausgefunden haben und das dann mit ein paar halbgaren Schlussfolgerungen widerkäuen und als Arbeit präsentieren.
Naja. So bin ich auf jeden Fall auf "Partizipien" gestoßen. Die erschienen mir recht spannend und problematisch. Und ich konnte mir vorstellen, da auch mal tatsächlich eine Untersuchung zu machen.
Das ist bei meinem Betreuer auf nicht so viel Anklang gestoßen. Er hat mich an eine Kollegin verwiesen, die sich in dem Bereich besser auskennt. Mit der habe ich auch schon gesprochen und ich hab jetzt ein bißchen Einarbeitungszeit und wenn ich mich wirklich mit den Partizipien wohlfühle, geht es demnächst los.
Immerhin hab ich schon mal die Zugangsdaten zum hiesigen Korpus. Das finde ich für den Anfang ziemlich cool.
Ich bringe mal mit einem Zitat zum Ausdruck, was höchstwahrscheinlich viele Menschen denken. Svea sagte nämlich neulich "Das klingt so dermaßen langweilig...".
Da kann ich nicht so richtig gegen argumentieren. Liegt höchstwahrscheinlich alles immer an der eigenen Perspektive, nicht wahr?
Zum Abschluss aber mal was ganz anderes! Das bereitet mir nämlich jedes Mal Freude, wenn ich daran denke...!
Am 12. September gehe ich zu JACK WHITE! Yessss! Der spielt in Oslo. Das Ganze ist selbstverständlich ausverkauft, aber ich hab mit viel Glück eine Karte im guten Bereich (und nicht auf der Galerie) ergattert!
Man muss nämlich immer was haben, worauf man sich freuen kann. Geritzt das.
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