Gestern Abend saß ich ganz friedlich auf Zahls Bett herum, als ich plötzlich bemerkte, wie sie mich mit ihren durchdringenden Rehäuglein anblickte... Da dachte ich bei mir: Sagste mal erstmal nix.
Es folgt Schweigen. Schweigen. Schweigen...
Dann plötzlich: "Juln...?"
(Aha... was da wohl kommt?) "Ja... ...?"
"Magst du morgen Mittag kochen, wenn ich vom Sprachkurs komme?"
Okay. Nun folgt Schweigen von meiner Seite, gepaart mit einem schiefen Grinsen.
Ich blicke in Zahls verständnisloses Gesicht. Keine Regung für eine ganze Weile.
Dann hat sie plötzlich die Erleuchtung: "Achso!!! Du kannst ja gar nicht kochen!"
Ja. Genau da liegt der Hund begraben.
Selbstverständlich habe ich meine Basics. Dazu gehören: Rührei, Bratkartoffeln, Kartoffelbrei, Pai und Spaghetti Bolognese (wenn ich die Soße nicht versaue...).
Doch Zahl hat in ihrem Kopf schon ein Bild vom perfekten Dinner.
Sie sieht: Reis mit einer Tomatensauce mit Paprika, Tomaten und Hackfleisch.
Ach du grüne Neune!
Zumindest bei einem Faktor bin ich mir sicher: Ich weiß, worauf ich schneiden werde. Denn in Zahls Küche gibt es über den Schubladen 1 x 1 Meter große Schneidebrettmonster zum Herausziehen!
Und einkaufen gehört selbstverständlich auch noch dazu!
Daran mach ich mich jetzt wohl besser.
Wenn die Küche in Brand steht, folgt ein weiterer Blogg mit Fotos!
Vintersju.
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